Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Fahrradheckträger

Mittwoch, 29. April 2009

Fahrradheckträger sind zunächst einmal für den Transport von Fahrrädern bestimmt. Es gibt sogenannte universelle Fahrradheckträger, welche die verschiedensten Sorten an Fahrrädern transportieren können. Darunter fallen Kinderräder und Erwachsenenräder.
Wie der Name Fahrradheckträger schon andeutet, handelt es sich um eine Möglichkeit das Fahrrad am Heck des Autos anzubringen und zu transportieren.

Bei dem Kauf sollte man darauf achten, dass das Produkt TÜV geprüft ist. Des weiteren sollte man eventuell das Fahrrad schon einmal “Probe-Anbringen”. Außerdem sollte man auf die empfohlende Geschwindigkeitsbegrenzung achten. Denn eine Geschwindigkeit von mehr als 130 km pro Stunde gefährdet, dass das Fahrrad von der Halterung fällt.
Ebenfalls sollte man auf eine Kompabilität zu seinem jeweiligen Fahrzeug achten. Nicht jeder Fahrradheckträger lässt sich auch an jedes Fahrzeug anbringen. Ein Golf hat beispielsweise ein kleineres Heck als ein VW Bus.

Bevor man sich einen Heckträger für das Fahrrad kauft, sollte man sich ebenfalls vorher klar machen, wie viele Fahrräder man damit transportieren möchte. Einige Fahrradträger ermöglichen beispielsweise eine maximale Fahrradanzahl von vier. Hier kann man die Faustregel anwenden, dass dadurch allerdings auch die maximale Geschwindigkeit unter 130 fällt. Wichtig ist auch die vorhergehende Einholung von Tests und Erfahrungsberichten.
Bekannte Anlaufstellen sind hier Stiftung Warentest, oder auch persönliche Erfahrungsberichte von ciao.de, oder aber auch der ADAC, welcher jährlich viele Fahrradheckträger bekannter Firmen unter die Lupe nimmt und weitere Hinweise und Tipps für den Kauf gibt.

Rennrad Laufräder

Donnerstag, 22. Januar 2009

Laufradsatz für Rennräder

Ein Laufrad für Rennräder besteht grundsätzlich aus der Felge, den Speichen und dem Nippel, der Nabe mit Achse, dem Schnellspannern, dem Zahnkranzpaket für das Hinterrad und eventuell der Bremsscheibe.

Das Laufrad unterscheiden sich in Scheibenrädern und Systemlaufräder

Die Scheibenräder werden speziell für das Zeitfahren und den Bahnradsport angefertigt. Diese Räder reduzieren die Verwirbelung und verringern den Luftwiderstand.
Die Vorteile diees Laufradsatzes sind beachtlich:
Die aktuellen Versionen werden aus leinwandgebundenen GFK oder CFK laminiert und ihr Gewicht liegt zwischen 1000g und 1300g.

Die leichteste Serienscheibe der Welt ist die Lightweight mit einem Gewicht von 900g.
Jahrelang war Campagnolo alleiniger Hersteller konkurrenzfähiger Scheibenräder, mittlerweile gibt es jedoch eine Zahl von Herstellern die dieser Qualität in nichts mehr nachstehen.

Aber Laufräder haben auch Nachteile

Scheiben die am Vorderrad montiert werden, sind bei Seitenwind gefährlich, aus diesem Grund werden sie meist nur beim Zeitfahren und ausschließlich am Hinterrad genutzt.
Die Geräuschentwicklung kann als störend empfunden werden wenn ein schlechter Untergrund vorliegt.

Zu einem der besonderen Scheibenrädern gehört der Laufradsatz DISC/ THREE Kombination von der Firma Fast Vorward. Dieses Satz überzeugt durch extreme Steifigkeit und Aerodynamik, sowie ein ansprechendes Design.
Die Felgen bestehen aus Vollcarbon und haben ein Gewicht von 1195 g hinten und 850 g vorn.
Der Laufradsatz wird mit Schnellspanner und Decals für die Ventillöcher geliefert und liegt bei einem Preis von ca.1500 €.
Jedoch gibt es Hersteller die Ihre Produkte durch Ihre eigenen Bestellkataloge in einer gleichen oder ähnlichen Qualität mit einem gutem Preisleistungsverhältnis anbieten.
Im Internet lassen sich bei einigen Laufradsets sicherlich bis zu einigen Hundert Euro sparen.

Systemlaufräder werden aus Gewichtsgründen und der Aerodynamik, oft mit nur 12 Speichen hergestellt.
Häufig werden wegen des geringen Luftwiderstandes, Speichen mit rechteckigen oder ovalen Profilen (Messerspeichen) benutzt.
Das Speichenmaterial besteht in der Regel aus Stahl, Aluminium und vereinzelt aus Kohlefasern.
Im Bereich der Felge wird Aluminium verwendet, jedoch ist das Carbon auf dem Vormarsch.
Die Vorteile von Carbon werden erst ab einer Geschwindigkeit von 40 km/h bedeutsam und messbar.

Diese Laufradäder stammen komplett von einem Hersteller, sie verwenden meist weniger Speichen, die oft bogenlos in die Nabe eingehängt werden.
Mittels höher vergüteter Werkstoffe oder anderer Einspeichungsmethoden erreichen die Hersteller bei den Laufrädern die erforderliche Steifigkeit.
Allerdings werden die Seitensteifigkeit und das geringe Gewicht auf Kosten der Torsionsfestigkeit erkauft.

Die Palette der Anbieter für Laufradäder ist groß. SHIMANO, MAVIC, ZIPP, Easton und Campagnolo stehen hier ganz oben auf der Liste der führenden Hersteller und diese bieten auch ein breites Sortiment, so dass für jeden Geldbeutel etwas dabei ist.
Das 28 Zoll Systemlaufradset von Shimano, mit einem Gewicht zwischen 1695 und 1800 g für Vorder- und Hinterrad wird schon in einem Preisleistungsverhältnis von 199,00 € - 399,00 € angeboten.

Indoor Cycling Bike

Donnerstag, 22. Januar 2009

Indoor-Cycling-Bikes, die Alternative zum Rennradfahren im Winter

Das Indoor Cycling Bike als Alternative? Wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken und der Niederschlag zunimmt, steht die kalte Jahreszeit vor der Tür.

indoor-cycling-bike

indoor-cycling-bike

Viele Rennradfahrer suchen dann nach einer Alternative, um weiterhin effektiv trainieren zu können und ihre Kondition beizubehalten. Hierfür bietet sich das Indoor Cycling Bike an.

Das Indoorcycling ist eine Ausdauersportart mit Musik, die in den Fitnessstudios angeboten wird.
Diese Ausdauersportart wird auf stationären Fahrrädern (Indoor Cycling Bikes) betrieben und trainiert den aeroben und den anaeroben Bereich.
Beim Indoorcycling erfolgt die Kraftübertragung starr von einer Kette auf die Schwungscheibe, es wird also kein Freilauf genutzt. Der Widerstand wird durch das Einstellen der Bremskraft auf die Scheibe reguliert.
Als weiterer Vorteil zählt, dass viele Personen mit unterschiedlichen Leistungsvermögen in einem Kurs trainieren können, da jeder seinen Schwierigkeitsgrad dem Training individuell anpassen kann.
Obwohl keine Fortbewegung stattfindet, wird oft vom „Fahren“ gesprochen. Der Lenker beim Indoorbike dient nur zum Festhalten mit den Händen oder Armen. Unter Anleitung eines Trainers oder „Instructor“ wird trainiert.
Er gibt durch die Musik die Fahrweise, die Höhe des Widerstands und die Trittfrequenz vor.
Der Unterschied zwischen einer Fahrt in der Ebene mit großem Gang sowie einer Bergfahrt mit einem kleinen Gang ist nicht darstellbar.

Für viele Radfahrer ist die starre Nabe beim Fahren mit geringem Widerstand gewöhnungsbedürftig.
Um herauszufinden, ob Indoor Cycling Bikes das richtige Trainingsprogramm für den Winter ist, sollte man einmal eine Probestunde in einem der vielen Fitnessstudios besuchen.

Reifen

Donnerstag, 8. Januar 2009

Die Reifen der Rennräder

Ein guter Rennradreifen soll alles können. Er soll möglichst leicht sein, möglichst wenig Rollwiderstand bieten, am besten total pannensicher sein und dabei auch noch gut aussehen, ein echtes Multitalent also.

Leider gibt es diesen perfekten Rennradreifen nicht, sondern immer nur einen Kompromiss aus allen Eigenschaften, der auf die Fahrbahnbeschaffenheit angepasst werden muss. Anfang der 90ger Jahre des letzten Jahrtausends wurden gute Rennradreifen vor allem durch Ihre Dicke definiert. Mehr als 18mm Dicke durften es nicht sein. Diese Reifen hatten aber vor allem ein Problem: Sie gingen leicht kaputt und der Fahrkomfort war mehr als schlecht. Inzwischen haben sich Dicken zwischen 20mm und 28mm etabliert, dickere Pneus sorgen für einen höheren Fahrkomfort, der gerade bei längeren Strecken ziemlich wichtig werden kann. Dabei ist der Rollwiderstand auch bei dickeren Reifen genauso gering wie bei den sehr dünnen.

Um die Pannensicherheit bei Rennradreifen weiter zu verbessern, experimentieren viele Hersteller mit neuartigen Werkstoffen, um den Reifen bei wenig Gewicht möglichst stabil zu machen. Unter der normalen Gummilauffläche befinden sich bei jedem besseren Rennradreifen eine oder mehrere Schichten spezieller Fasern, die extrem schnittfest sein sollen. Hierfür werden Materialien wie Kevlar oder Aramid verwendet. Außerdem testen Hersteller Nylonfäden, die mit Aramidfasern ummantelt sind, um die Rolleigenschaften des Reifens noch zu verbessern.

Profil der Reifen

Theoretisch benötigen Rennradreifen kein Profil und gerade im professionellen Bereich haben sich Slicks auch durchgesetzt. Anders als beim Auto-Reifen, bei dem ein fehlendes Profil bei Nässe zum Aquaplaning führen kann, sind Fahrradreifen so dünn, dass der Reifen gar nicht erst aufschwimmen kann. Profillose Reifen haben außerdem den Vorteil, dass sich in ihnen keine Fremdkörper festsetzen können, die den Reifen langsam durchdringen. Damit auch profillose Rennradreifen eine optimale Performance bei Nässe liefern können, muss die Gummimischung allerdings relativ weich sein, damit der Grip gewährleistet bleibt.

Den perfekten Reifen wird es niemals geben, es werden sich immer Pannensicherheit und Gewicht entgegenstehen, denn hohe Sicherheit benötigt mehr Material und damit mehr Gewicht. Auch hervorragende Hafteigenschaften stehen einem möglichst geringem Abrieb im Wege. Deswegen sind Rennradreifen immer nur auf bestimmte Einsatzzwecke angepasst, aber nicht optimal für jeden Straßenbelag und für jedes Wetter. Es gibt allerdings einige Allround-Reifen, die recht gute Ergebnisse bei den meisten Straßen- und Wetter-Verhältnissen liefern.

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